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Hajusom! I-IV
Premiere: Mai 1999, Schlachthof, Hamburg
Die Ideen zu Szenen, die Musiken und Tänze haben die Jugendlichen selbst
eingebracht und die Regisseurinnen haben reale Geschehnisse - oft
Konflikte - aus der Probenzeit später mit den Jugendlichen in Szenen
umgesetzt.
Das Stück beschäftigt sich mit dem Lebensgefühl der Jugendlichen hier im neuen fremden Land, der Fremdheit untereinander, dem gemeinsamen Schmerz, von Familie und Heimat getrennt zu sein. Zugleich vermittelt es auch eine Lebenslust, es wird getanzt und unglücklich geliebt, gekämpft, gefeiert und geträumt. Der Reiz der Form liegt u.a. in dem Gebrauch einer Live-Kamera. Ein TV-Kamerateam, verkörpert von den beiden Dolmetschern des Projekts, interviewt während des Stückes die Jugendlichen mehrfach zu ihrer Situation in Deutschland. |