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Hamburger Abendblatt 5.12.2000
Brita Janssen
Verzweiflung und Lebensgier
In einem Hamburger Projekt spielen Flüchtlingskinder aus vielen Ländern gemeinsam Theater
Elend, Folter und Mord prägten den Alltag in ihrer Heimat. Einige mussten mit ansehen, wie Angehörige grausam getötet wurden, erlitten selber Gewalt oder wurden als Kindersoldaten missbraucht. Weil das Leben zu Hause unerträglich war, kamen sie auf abenteuerlichen Wegen alleine nach Deutschland. Schwer traumatisiert und völlig auf sich gestellt, hoffen Tausende von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen, als Asylbewerber anerkannt zu werden. In Hamburg können sie in einem bundesweit einmaligen Theaterprojekt mit Bühnenprofis Ängste abbauen, Freunde finden und durch künstlerischen Ausdruck Selbstbewusstsein entwickeln (...) Mehr... |