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"7 Leben"
Premiere: 5. Dezember 2000, Fabrik, Hamburg
In diesem Stück erzählen sie von
ihrer Liebe zu den jeweiligen Heimatländern und von der Konfrontation mit dem Krieg und Fanatismus, die diese Liebe überschattet; der Flucht, in unterschiedlichen Varianten dargestellt: realistisch nacherzählt, als Bewegungschoreografie und als Zauberwerk helfender Geister; angerufen durch einen westafrikanischen Féticheur; dem Ankommen in Deutschland - von den harten Stühlen der Ausländerbehörde bis zum quasi-touristischen Blick in ein fremdes Land.
Erzählt wird in der Form des Storytelling - unterschiedliche Sprachen von
Englisch bis Französisch bis zu verschiedenen afrikanischen und afghanisch-persischen Dialekten sind
zu hören. Unterstützt werden die Geschichten durch choreografisierte
Alltagsgesten.
Bundespreisträger in Berlin
Im Mai 2001 wurde HAJUSOM! mit dem Stück "7 Leben" zum Bundespreisträger
des 22. Theatertreffens der Jugend der Berliner Festspiele gekürt.
Die Jury zu HAJUSOM! "...das Spiel reißt mit, wenn die jugendlichen Flüchtlinge ihre bewegende Geschichte erzählen, wenn sie sie in faszinierend einfache Geschichten umsetzen, wenn sie tanzend in der Gruppe zusammenfinden, wenn sie sich zeigen, wie sie sind: einsam, wartend, begeistert, ängstlich, verliebt oder..." Als eine von neun deutschen Jugendtheaterproduktionen wurde HAJUSOM! nach Berlin eingeladen, um die eigene Produktion zu präsentieren und eine Woche an Diskussionen und Workshops teilzunehmen. |