AZIMUT

Premiere: Donnerstag, 28. März 2019

Kampnagel k2, Hamburg

Mit dem neuen Stück AZIMUT– ein Archiv performt eröffnet unser transnationales Ensemble seinen Themenzyklus Future Navigation. AZIMUT setzt bei den Erinnerungen der Hajusom-Performer an, denn der Kolonialismus durchzieht ihre von Migration und Flucht geprägten Lebensgeschichten wie eine gemeinsame Matrix.

Auf der Basis der eigenen Geschichte, Workshops mit u.a. Latai Funaki Taumoepeau (Tonga) und Martin Ambara (Kamerun) sowie reichhaltiger Recherche über postkoloniale Strukturen entstehen auf der Bühne Erinnerungsräume in einer raumgreifenden Architektur unterschiedlichster Größe und Form. In dieser modularen Sammlung von Spielzellen bewegen sich Performer wie Zuschauer: Von der Erzählung eines inszenierten Objekts in einem schlichten Zimmer über hyperrealistische Szenarien hin zu unwirklichen Traum-Räumen.


Der Parcours durch die Installation erschließt den Zuschauern Zusammenhänge und eigene Verstrickungen als sinnliche Wahrnehmung.

Von und mit

Ensemble Hajusom: Hamed Ahmadi (Iran), Aboubakar Badi Maiga (Mali), Inoussa Dabré (Burkina Faso), Angelina und Julia Darko (Ghana/Deutschland), Farzad Fadai (Iran), Elmira Ghafoori (Iran), Katalina Götz (Chile), Malihe Hashemi (Afghanistan), Youssouf Madougou (Benin), Nebou N'Diaye (Burkina Faso/Deutschland), Ishika Popat (Afghanistan), Dennis Robert Ebhodaghe (Nigeria), Fares Wadi (Ägypten)

Künstlerisches Team / Konzept

Künstlerische Leitung/Konzept/Regie: Ella Huck, Dorothea Reinicke

Produktionsleitung: Lea Connert
Ausstattung: Michael Böhler, Markus Lohmann  

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